Familienbolognese
Ab 8 Monaten Familienrezepte Mittagessen

Familienbolognese mit komplettem Lasagnerezept

Eine unserer absoluten Lieblingsessen ist Lasagne. Bevor unsere Tochter endlich auch mal Lasagne zum Essen bekommt, hatte ich diese Woche probeweise eine kinderfreundliche Bolognese gemacht und einen Teil dann für uns Eltern zur Lasagne weiterverarbeitet. Deswegen gibt es heute zum ersten Mal ein Familienrezept: Lasagne für Eltern und grössere Kinder und eine Kinderbolognese für die noch kleineren.

Die ganze Schnibbelarbeit ist sowieso die gleiche für Baby- und Erwachsenenbolognese, der einzige Unterschied liegt darin, dass ab einem Punkt ein Teil getrennt gekocht wird. Beim Erwachsenenrezept kommt z.B. Rotwein rein, da bin ich mir nicht ganz sicher ob der Alkohol ganz verkocht.

Die Zutaten

Für die Bolognese

  • 400 Gramm geschälte Karotten
  • 200 Gramm Zwiebeln
  • 150 Gramm Knollensellerie (Stangensellerie geht auch, dann gerne ein bisschen mehr)
  • 500 Gramm Bio-Rinderhack
  • 400 ml Rotwein
  • 4 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer

Für die Bechamelsauce

  • 1 l Vollmilch
  • 4 EL Butter
  • 4 EL Mehl
  • Eine Knoblauchzehe
  • 25 Gramm Parmesankäse
  • Wasser, Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter

Und natürlich Lasagneblätter

Und so einfach gehts:

  1. Das Gemüse in kleine Stücke schneiden (bei so grossen Mengen, häcksel ich das gerne – bei mir macht das der Fissler Häcksler – Link hier), anschliessend alles in eine Pfanne geben in der ein kleines Stückchen Butter aufgelöst wurde. Das ganze wird dann für ungefähr 15 Minuten angedünstet. Bevor es austrocknet, gerne noch ein bisschen Milch dazugeben
  2. Während das Gemüse auf der ein Flamme vor sich in dünstet, einen Topf auf höchster Stufe vorheizen und dann das Hackfleisch reingeben (kein Öl oder Butter reingeben). Das Hackfleisch darf gerne ansetzen, immer wieder umrühren und mit einem Kochlöffel in kleinere Stücken zerstossen.
  3. Für die Kinderbolognese: je nach belieben, Hackfleisch und Gemüse abnehmen und in einem kleinen Topf weiterkochen lassen. Für zwei Mahlzeiten habe ich 100 gr Fleisch und 150 gr Gemüse abgenommen. Wenn das untergerührt ist, gebe ich direkt eine halbe Dose (ganze) Tomaten dazu und lasse alles auf kleiner Flamme weiterkochen. Bei Bedarf dann noch ein kleines bisschen zerdrücken oder sogar pürieren und mit Vollkornnudeln servieren.
  4. Weiter mit der Bolognese Wenn das Hackfleisch anfängt trocken zu werden, den Rotwein hinzugeben und jetzt auf kleinerer Flamme unter gelegentlichem Umrühren einkochen lassen. Bevor der Rotwein ganz eingekocht ist, das Tomatenmark zugeben und für wenige Minuten einkochen. Dann erst die restlichen Tomaten dazugeben. Jetzt wird die Bolognese auf kleiner Flamme für möglichst lange gekocht. Wichtig ist nur, dass ihr noch etwas Wasser und ggf. etwas Tomatenmark dazugebt, wenn die Bolognese zu trocken wird. Das ganze kann dann gerne 1-2 Stunden kochen.
  5. Die Bechamel-Sauce: hierfür in einem mittlerem Topf die Butter zerlassen und anschliessend das Mehl einrühren und unter ständigem (!) Rühren für 2-3 Minuten leicht anbraten (auf mittlerer Hitze). Dann Milch nach und nach eingiessen und ständig rühren bis keine Milch mehr da ist. Dann auch noch eine ganze Koblauchzehe und 3 Lorbeerblätter beigeben. Dabei darauf achten, dass die Sauce nie richtig zum kochen kommt. Mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken und ganz am Ende noch den frisch geriebenen Parmesan unterrühren.
  6. Die Auflaufform mit einer dünnen Schicht Bolognese „auslegen“ und dann direkt die erste Schicht Lasagneblätter darüber legen. Dann in der folgenden Reihenfolge vorgehen bis nicht mehr genug da ist für eine weitere Schicht (oder die Form voll ist ;-)): Bolognese, dann mit ausreichend Bechamel-Sauce bedecken und mit Lasagneblättern abdecken.
  7. Mozarella klein zupfen und über der Lasagne verteilen.
  8. Lasagne dann je nach Blättern backen (bei getrockneten machen wir 40 Minuten auf 200 Grad; bei Eierhaltigen meistens nur 20 Minuten).
  9. Vor dem servieren 15 Minuten ruhen lassen.

Was sind eure Lieblings-Familienessen, die ihr mit der ganzen Familie esst?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.